|
Franz Friedrich Hoffmann-Fallersleben, einziges überlebendes Kind des Dichters, 1855 in Weimar geboren, verdankt seine Vornamen den beiden Paten, die bei seiner Taufe dabei waren: Franz Liszt und Friedrich Preller. Seine Ausbildung erhält er an der Kunstakademie in Düsseldorf und an der Kunstschule in Weimar, wo er ein Schüler von Theodor Hagen war. Bis 1888 lebt er in Weimar, danach in Berlin, wo er 1927 stirbt. Begraben ist er in Weimar.
"Winter"
"Winter" |
|
|
|
|
|
Franz Hoffmann-Fallersleben. Gemälde von Heinrich Hellhoff (1912)
"Winter" |
|
|
August Heinrich Hoffmann von Fallersleben, 1798 - 1998 Festschrift zum 200. Geburtstag herausgegeben von Hans-Joachim Behr, Herbert Blume und Eberhard Rohse, Braunschweiger Beiträge zur deutschen Sprache und Literatur Band 1, Bielefeld 1999.
|
|
|
Internationales Symposion Wroclaw/Breslau 2003
herausgegeben von Marek Halub
und Kurt G. P. Schuster, Braunschweiger Beiträge zur deutschen Sprache und
Literatur Band 8, Bielefeld 2005. |
|
|
Marek Halub Im schlesischen Mikrokosmos August Heinrich Hoffmann von Fallersleben Eine kulturgeschichtliche Studie Wroclaw 2005 |
|
|
Hoffmann von Fallersleben Internationales Symposion Corvey/Höxter 2008 herausgegeben von Norbert Otto Eke, Kurt G.P. Schuster und Günter Tiggesbäumker. Braunschweiger Beiträge zur deutschen Sprache und Literatur |
|
|
Vielschichtige Blicke
auf den Dichter, Wissenschaftler, Menschen Wie spannend, berührend und heiter es bei der Präsentation eines neuen wissenschaftlichen Werkes vor sich gehen kann, wenn der dort behandelte Dichter Hoffmann von Fallersleben heißt und die, die ihn vorstellen, dabei mit besonderem Engagement, Witz und ein wenig Wagemut vorgehen – das erlebten am Sonntag Vormittag rund 50 Gäste einer Matinee im Schloss Fallersleben. Vorgestellt wurde der von Norbert Eke, Kurt Schuster und Günter Tiggesbäumker herausgegebene 11. Band der Reihe „Braunschweiger Beiträge zur deutschen Sprache und Literatur“. Er fasst die Ergebnisse des Internationalen Symposions zu Hoffmann von Fallersleben zusammen, das im Jahr 2008 in Corvey/Höxter stattfand. Nachdem der Braunschweiger Germanist Dr. Herbert Blume, seit langem in der Hoffmann-Forschung engagiert, augenzwinkernd nachgewiesen hatte, wie viele Gründe dafür sprechen, den im damals hannoverschen Fallersleben aufgewachsenen Hoffmann für eine Braunschweiger Publikationsreihe zu vereinnahmen, folgte eine Revue, die einen ganz besonderen Überblick über die 18 Aufsätze des Bandes gab. Hatte Blume schon besonders gewürdigt, dass in den letzten Jahren durch die Arbeit der Gesellschaft und des Museums, ein viel differenzierteres Hoffmann-Bild entstand, so bewiesen Dr. Kurt Schuster und Christina Dykan im folgenden, wie interessant und kurzweilig die Beschäftigung mit Hoffmann aussehen kann, wenn sie sich nicht in bloßer Verehrung des Dichters der Nationalhymne erschöpft. Die Leiterin der Studienstätte der Hoffmann-Gesellschaft und der Präsident der Hoffmann-Gesellschaft wechselten sich in einem Zwiegespräch ab: Erläuterungen zu den Forschungsansätzen trafen so auf illustrierende Zitate aus den – zumeist direkt aus der Sammlung des Hauses gewonnenen – Quellen. Bestens unterhalten jagte man so durch den aktuellen Stand der Forschung, der viel Überraschendes und Genussvolles bereit hält. Besonders die Originalzitate aus den Tagebüchern, Briefen und Gedichten, von Christina Dykan mit unverkennbarem schauspielerischem Talent und Freude an der Musikalität und gefühlsmäßigen Intensität der Hoffmannschen Sprache mehr rezitiert und gesungen als gelesen, führten immer wieder zu dieser so vielseitigen Persönlichkeit mit Ecken und Kanten zurück – es war ein Vormittag, der wahrlich Lust auf die Beschäftigung mit diesem Buch und diesem immer wieder neu zu entdeckenden Dichter machte.
|
|
|
Seitenanfang | www.hoffmann-von-fallersleben-gesellschaft.de |
|